Necchi

Necchi

Necchi Nora BU

Necchi Nora BU, Flachbett-Haushaltsnähmaschine mit Zickzack und Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: Naehmaschinenverzeichnis)
Necchi Nora BU, Flachbett-Haushaltsnähmaschine mit Zickzack und Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: Naehmaschinenverzeichnis)

Text folgt. Mitgehender CB-Greifer.

Necchi Supernova Automatica Ultra

Necchi Supernova Automatica Ultra, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Flachbett mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: Naehmaschinenverzeichnis)
Necchi Supernova Automatica Ultra, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Flachbett mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: Naehmaschinenverzeichnis)

Text folgt.

Necchi  Supernova Ultra Mark 2

Necchi  Supernova Ultra Mark 2, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Flachbett mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: D. Schönenberger)
Necchi Supernova Ultra Mark 2, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Flachbett mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: D. Schönenberger)

Die Maschine ist bis auf Details baugleich zur vorangehenden Supernova Automatica Ultra.

Necchi Lycia 524

Necchi Lycia 524, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: T. Wildt, Naehmaschinenoase.com)
Necchi Lycia 524, Automatik mit austauschbaren Musterscheibenblöcken, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: T. Wildt, Naehmaschinenoase.com)

Necchi 542/544 »Lydia«, bzw. Privileg Combi Nutzstich 650

Necchi 544, Programmautomatik, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi,Pavia, Italien (Bilder: I. Naumann)
Necchi 544, Programmautomatik, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi,Pavia, Italien (Bilder: I. Naumann)

Beschreibung

Schöner als die "Necchi 544" kann man eine Nähmaschine kaum kreieren. Dieses Modell, das bereits 1957 vom Italiener Marcello Nizzoli entworfen wurde,  zieht wirklich die Blicke an, und so mancher hat sie auf seine Wunschliste gesetzt. Stabil ist sie gebaut, bis auf den Standfuß ist ihr Gehäuse und der abnehmbare Anschiebetisch aus Aluminium, sie wiegt 9 kg. Sie arbeitet mit dem Necchi-Greifer, den man mit einem Brillengreifer, wie z.B. bei Phoenix, vergleichen kann, nur dass die Spulenkapsel schräg nach vorn zeigt. Diese Greifer, die dazugehörigen Kapseln und Spulen sind aber nicht identisch! In die Necchi 544 passt nur die Necchi-Spulenkapsel und -Spule. Die Spule des Singer-Apollo-Greifers passt zwar in die Kapsel, ist aber etwas zu hoch und schleift an der Kapselabdeckung. Die Necchi benötigt die Nadeln des Systems 705 und hat 16 Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Wenn die Mechanik dieser Maschine die gleiche Qualität hätte wie sie ihr Gehäuse aufweist, dann wäre sie eine echte Konkurrenz für die "Bernina record". Aber leider haben wir es hier mit einer schwachen Mechanik in Kombination mit kurzlebigem Kunststoff zu tun. Das Kunststoffzahnrad am Programmwähler ist ein besonderer Schwachpunkt. Ist die Mechanik schlecht geölt, dann trifft es die schwachen Teile zuerst, wie hier in dieser Maschine. Das Kunststoffzahnrad ist gerissen und mit diesem Defekt kann außer dem Geradstich kein anderer Stich mehr genäht werden (siehe Fotos Nr. 13/14). Es sind auch beide Zahnräder am Greifer aus Kunststoff und eins davon ist auch gerissen (siehe Foto Nr. 10). Necchi Nähmaschinen dieses Alters sind irreparabel, weil es keine Ersatzteile mehr gibt, das trifft auch für meine Necchi 544 zu. Man könnte sie noch als Geradstichmaschine benutzen (siehe Foto Nr. 17), aber bei mir nimmt sie nur noch einen attraktiven Platz in meiner Sammlung ein. Diese Maschine gehört bei mir in die 2. Liga und erhält auf meiner Skala von 1 bis 10, 7 Punkte.

Vorteile

einfache überschaubare Bedienung, stabile Bauweise, Gewicht 9 kg, gute Konstruktion des Anschiebetisches, Nadelsystem 705, versenkbarer Transporteur befindet sich hinter dem Freiarm,
Nachteile

verbaute Kunststoffteile in der Mechanik und an der Spulenkapsel, Necchi-Greifer-System, Mechanik ist nicht so leichtgängig und leise wie bei älteren  
Maschinen

 

Text: I. Naumann

Necchi 559

Necchi 559, Programmautomatik, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: I. Weinert und D. Knechtges)
Necchi 559, Programmautomatik, Freiarm mit Einbaumotor, Hersteller: Necchi, Pavia, Italien (Bilder: I. Weinert und D. Knechtges)

Diese Nutzstich-Freiarm Nähmaschine stammt aus dem Jahr 1998 und hat für das Herstellungsjahr noch sehr viele Teile aus Metall. Optisch ist diese Nähmaschine nicht gerade ein Hingucker, sie besticht jedoch durch Sturheit und Zuverlässigkeit. Auch die größten Anfängerfehler und Fadenwickler nimmt sie einem nicht übel. Für mich war diese Nähmaschine meine erste eigene und ungefähr 20 Jahre einzige Maschine.

Die eigentliche Mechanik besteht fast ausschließlich aus Metall, bei meiner Maschine sind auch nach mehr als 21 Jahren Nutzung die wenigen Kunststoff-Teile unbeschädigt. Und das, obwohl ich ungefähr 19 Jahre lang sämtliche Reinigung und Pflege ignoriert habe. Erst als die Maschine anfing ab und an einen Stich auszulassen, kam mir die Idee, dass eine Pflege vermutlich nicht schaden könnte. Was war ich überrascht,  dass in der Anleitung tatsächlich 4 Seiten mit Pflegeanweisungen zu finden sind! Mit diesen lässt sich die Maschine wunderbar reinigen und Ölen. Und: seitdem näht sie zuverlässig wie eh und je! Insgesamt ist die Anleitung ausführlich und gut beschrieben.

Bisher hat die Necchi 559 alle Stoffe genäht: Baumwolle, fein und grob, auch Jeanssäume, Jersey, Sweat und Leder.

Ein paar harte Fakten:

Es gibt neben dem Geradestich vier Zickzack-, weitere zwölf Nutz- und Zierstiche und drei Einstellungen für Knopflöcher.

Die Stichlänge lässt sich von 0,2 bis 4 (ungefähre Stichlänge in  mm) einstellen.

Die Spule sitzt in einem Umlaufgreifer, dieser lässt sich ganz normal über das Schräubchen in der Fadenspannung einstellen. Auch die Oberfadenspannung lässt sich gut über ein Handrad einstellen.

Über eine Drucktaste wird das Rückwärtsnähen bedient.

Der Freiarm hat eine Breite von 7,5cm und eine Höhe von 6,0cm.

Im Original-Lieferumfang ist reichlich Zubehör enthalten, das auch in der Anleitung beschrieben ist.

Die Fassung für den Nähfuß entspricht vielen Fußmodellen auch anderer Hersteller, daher lassen sich sehr viele handelsübliche Füße einsetzen.

Die Maschine wiegt 7,5 kg.  

 

Mein Fazit:

Die Necchi 559 ist eine zuverlässige Haushalts-Nähmaschine, die leicht und selbsterklärend zu bedienen ist und sowohl Nähanfängern, als auch geübten Hobby-Schneidern gute Dienste leistet. Die Stichlängen-Möglichkeiten sind nicht gerade üppig, aber für die meisten Arbeiten wirklich ausreichend. 

Mir ist sie nach wie vor die Liebste, um Knopflöcher zu nähen! Diese sind – eine gewisse Sorgfalt und ein bisschen Übung vorausgesetzt – stets gleichmäßig und schön!

 

Text: D. Knechtges

 

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